23. Januar 2014

Update, Ninragon-Serie

Okay, ich werde also nicht versprechen, monatlich eine neue Folge abzuliefern. Ich gelobe abzuliefern, wenn die nächste Episode gut genug ist. 
Das hat etwas damit zu tun, dass ich die Teilnehmer am anderen Ende der Telepathie-Übertragung nicht so sehr als Käufer sehe sondern als Leser. Damit, dass ich mich als Autor und Erzähler sehe und nicht so sehr als Geschäftsmann.
Es hat etwas mit Respekt zu tun.
Ich verspreche, alles in meinem Vermögen stehende in die Geschichte hineinzulegen. (Was nichts mit bloßer Selbstverwirklichung zu tun hat, sondern mit dem Handel, den Erzähler und Leser miteinander eingehen. Wer mich ein wenig kennt, weiß das längst.) 
Ich verspreche und bemühe mich, mehr in die Geschichte hineinzulegen, als der einzelne Leser mir geben wird. Das ist der Vertrag des Erzählers. Er will die Leser reicher machen.
Das kann in der Praxis bedeuten, dass zwischen den Romanen ein Monat liegt. Auch einmal mehr als ein Monat. Vielleicht auch manchmal weniger als ein Monat. Mein Ziel – natürlich auch für mich, denn ich habe eine Geschichte zu erzählen und ich habe noch viel zu erzählen – ist es, die Episoden so schnell wie möglich aufeinander folgen zu lassen.
Aber auch so gut wie möglich.
Beim Fernsehen liegt zwischen den einzelnen Staffeln ein Jahr. So lange werde ich nicht pausieren. Aber vielleicht mal einen Monat. Oder zwei. Um die neue Staffel zu strukturieren und zu optimieren. Oder für anderes. 
Denn in der Zwischenzeit will ich meine Leser mit anderem unterhalten.
Mit der Druckversion meiner anderen Geschichten zum Beispiel. Oder Druckversionen. Wenn die Zeit das zulässt und es sich ergeben sollte. Die Zeiten haben sich geändert, und die Möglichkeiten des Publizierens haben sich geändert.
So ist es also. 

Nur um es euch mal wissen zu lassen.

15. Januar 2014

Zwanzig,Vierzehn. Was geht?

Klammheimlich hat sich das Jahr 2014 angeschlichen.
Zeit mich mal wieder hier zu melden.
Es ist eine Menge geschehen und vieles ist im Untergrund (in meinem Schreibstudio) vorbereitet worden.
„Homunkulus“ ist fertig und erschienen.
„Homunkulus“ ist fertig und wird erscheinen.
Wie das?
Ich habe mich im Dezember kurzfristig entschlossen, eine Print-Version von „Homunkulus“ herauszubringen. „Kurzfristig“ heißt, ich habe Bilanz gezogen und den Kurs für die Zukunft abgesteckt. Wo bin ich? Wo will ich hin? Was will ich wirklich tun?
Herausgekommen ist dabei, dass ich meine Serie „Ninragon“ in all ihren Erscheinungsformen weiterpushen will. Weil sie mein Werk, das Werk für mich ist. Dazu gehört u.a., dass ich sie nach und nach als gedrucktes Buch zugänglich mache. Dazu gehört u.a., dass ich sie als eBook nach und nach auf allen Plattformen zugänglich mache, als mobi und ePub.
Dazu gehört, dass ich mich konsequent auf das Stricken dieser umfassenden Saga konzentrieren will.
Dazu gehört, das „Hyperdrive – Mantikor erhebt sich“ und alles, was darauf folgt, das Label „Ninragon Ad Astra“ bekommen hat. Die Bezüge zu den „Fantasy-Geschichten“ der Trilogie und der anderen Bücher werden sich in den folgenden Erzählungen noch verdichten.
Im Februar wird also „Homunkulus“ als Print-Buch erscheinen, und parallel dazu gibt es eine Sonderpreisaktion zu 0,99 € für das eBook.
Außerdem habe ich für mich abgesteckt, welches Feld der Ninragon-Saga ich als nächstes bestellen will. Ich war eine Zeit lang im Zweifel, ob ich bei „Homunkulus“ ansetzen will und die Geschehnisse in diesem Buch aus einem anderen Blickwinkel und unter dem Titel „Firnwölfe“ fortführen will, oder ob ich an einem anderen Ende des Ninragon-Universums ansetze und mich in die Jetzt-Zeit wage. 
„Firnwölfe“ war als Serie mit vorerst drei Staffeln geplant.
Die Gegenwart und unsere moderne Welt haben gewonnen. Wir machen also einen gewaltigen Sprung, kommen im Genre Urban Fantasy an … und begegnen dort alten Bekannten aus der Ninragon-Trilogie.
Und auch hier gibt es eine Serie.
Ich habe mir mein altes Material zu diesem Stoff einmal angeschaut, das Exposee, die vorhandenen Textfragmente. Mir wurde schnell klar, dass hier alles auf größmögliche Dichte heruntergekürzt wurde, um Veröffentlichungskonventionen herkömmlicher Verlage zu entsprechen. Und es war unsicher: Wird das eine Duologie oder eine Trilogie? Aber eigentlich hätte, so wurde mir rasch klar, das alles viel zu wenig Luft zum Atmen gehabt. Da lagen Plotlinien und Personen brach, aus denen man noch viel mehr herausholen könnte.
Also eine Serie.
Die mit dem jetzigen Plotkörper ebenfalls drei Staffeln haben wird.
Ich freue mich schon sehr darauf jenen Teil des Ninragon-Kosmos in der Erzählung zu entwickeln, der eigentlich ganz am Anfang gestanden hat, noch vor der Trilogie. Es wird sein, wie das Wiedersehen mit alten Bekannten. Die ich auf eine ganz neue Art entdecken will und kann.
Ach, die Geschichte trägt übrigens – noch immer, er hält sich beharrlich – den Arbeitstitel „Verlorene Hierarchien“. 
Ich freue mich drauf, euch in New Zion wiederzusehen, der Stadt des Zwielichts an der amerikanischen Westküste.


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