2. August 2013

FAZ testet "Ninragon"


Die FAZ bietet einen Stiltest an. Aus Spaß habe ich ihn mal mit dem ersten Kapitel von „Ninragon“ ausprobiert. Von dem eine Gruppe von Leuten behauptet, es wäre etwas schwierig zu lesen. 
Die FAZ hat also analysiert und mir attestiert, das erste Kapitel sei wie von Georg Trakl geschrieben. Aha. Naja.
Also kommt Leute: Georg Trakl! Nun stellt euch mal nicht so an. Aber mal ehrlich. Georg Trakl ist doch easy. Kein Dostojewki, kein Heinrich Kleist mit seinen komplexen Satzkompositionen, kein Thomas Mann.
„Inmitten des schweigsamen Teiches ragt das Schloß zu den Wolken empor mit spitzen, zerschlissenen Türmen und Dächern. Unkraut wuchert über die schwarzen, geborstenen Mauern, und an den runden, blinden Fenstern prallt das Sonnenlicht ab. In den düsteren, dunklen Höfen fliegen Tauben umher und suchen sich in den Ritzen des Gemäuers ein Versteck.“
Irgendwie passt’s. Und wenn’s die FAZ sagt …


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