29. März 2013

„Welt des Ninragon“, die Fünfte, Freitag


Der heutige Textausschnitt führt uns wieder zurück in die Zeit 300 Jahre nach der Ninragon-Trilogie.
Hier gehen wir:

Das dröhnende Brummen wurde lauter und schien von den Bergen hinter dem Kastellarium her den ganzen Himmel zu füllen. Krähe blieb starr, wie angewurzelt dort stehen, wo er war, und schaute gebannt in Richtung des sich türmenden Klotzes, und schließlich kam auch die Quelle des Geräusches in Sicht. Ganz langsam und allmählich zuerst eine Spitze, dann ein ganzer Bug, schob es sich über die Kante des Kastellariums und thronte schließlich schwer und massig in der Luft, verdeckte den Ausblick auf den Himmel mit der Größe seiner stählernen Gestalt.
Das Träger-Frachtschiff der Duerga war gekommen, mit seiner regelmäßigen Frachtfuhre aus dem Norden her. Es brachte die stählernen Erzeugnisse seiner Herren aus der Region hinter und unter den Bergen der nördlichen Drachenrücken. Gewaltig und majestätisch kam schließlich seine volle Masse von jenseits der Kammhöhen und des Karnatheser-Kastellariums in Sicht: der titanische Doppelrumpf mit jeweils einem plumpen Bug, der einem aufrechten Axtblatt glich, jeder für sich fast wie eine Ramme, dann das Trägerwerk dazwischen, in das, neben den riesigen Frachtbunkern, auch andere Luftschiffe, große und kleine, sowie Land- und Wassergefährte eingeklinkt waren. Getragen wurde dieses Trägerschiff von der Kraft von vier starken Levitator-Genien, angetrieben vom Kern zweier Donandrom3 Motoren-Genien aus den Ätherkammern und Laboren der Karnatheser-Gilde, gefasst in einen Stahlkern, der hoch im Norden von den Duerga gefertigt worden war.

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