26. März 2013

"Welt des Ninragon", die Erste, Montag




In dieser Woche will ich ein paar Schlaglichter auf die Welt des Ninragon jenseits der Roman-Trilogie werfen, will ein wenig von dem Panorama zu zeigen, das ich mit den Folgeromanen aufspannen will. Der Bogen spannt sich aus archaischen Zeiten über unsere Gegenwart in eine ferne Zukunft.
Der Textausschnitt, den ich heute präsentiere, relativ zeitnah zur Ninragon Trilogie. Die Szene spielt fünf Jahre nach dem Ende des dritten Bandes "Ninragon 3: Der Fall der Feste".
Hier gehen wir:

Var’n Sipach traf sich mit dem Magier hinter den schweren, dunklen Isokrit-Wänden des Konsil-Gelasses, wo dieser zuvor mit dem Großen Bildnis konferiert hatte. 
Um diese Kammer im Herzen des Herrschaftstraktes auf dem Engelsberg zu installieren, waren die Decken des ehemaligen Parlamentsgebäudes durchbrochen und die Wände angepasst worden. Entstanden war ein von der Grundfläche her quadratischer, enger, Schacht, nur beleuchtet durch die Bleichlicht-Röhren weit über Kopfhöhe in den dunklen, körnigen Isokritsteinplatten. Die verstreuten metallischen Einschlüsse und vereinzelten Edelsteinablagerungen fingen deren Licht ein, so dass in ihrem Lichtkegel die Gesteinsflächen erschienen wie ein Sternenhimmel in einer kalten Winternacht.
Er und der Magier trafen sich beide im Angesicht des von Runen- und Mosaikbruchstücken durchzogenen, gespaltenen, weit mehr als mannshohem Steinantlitzes, dass nun wieder starr und regungslos war. Dieses Ankerartefakt des verzweigten Geistes war auf Kyprophraigenpfaden nach XXXX verbracht worden, so wie auch einige andere Dinge von Wert und einer gewissen Sperrigkeit. Der Magier hatte darauf bestanden, sich an diesem Ort mit ihm zu treffen, da das Konsil-Gelass innerhalb der Grenzen von XXXX wohl der am besten abgeschirmte Raum war, zum einen wegen der dicken Isokrit-Platten, zum anderen weil von dem Geist, auch wenn er wie jetzt in den Artefaktstupor versank, noch immer eine starke, neutralisierende Wirkaura ausging.
„Wir sind beunruhigt“, kam die Stimme des Birgenvettern unter der Knochenkappe hervor, die beinahe sein ganzes Haupt bis hin zum Mund verbarg. 

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