17. März 2013

Humor-Challenge mit Katja Piel


Diese Woche habe ich mir mit Katja Piel auf Facebook eine Humor-Challenge geliefert.
Jeder von uns sollte eine Woche lang jeden Tag einen humorvolle Schnipsel aus seine Büchern einstellen.
Um das ganze auch aus dem ephemeren Medium Facebook auf meine Seite zu übertragen, dokumentiere ich hier einfach mal das Ganze.
Katja, es hat einen ungeheuren Spaß gemacht. Es war mir ein Vergnügen. Die erste Staffel von "The Hunter" ist als Sammelband bei dotbooks raus. Günstige Gelegenheit in die Geschichte einzusteigen. Alle Episoden und noch Extras zum günstigen Preis.
Und los geht's!

Montag

Katja Piel


HUMOR: 
Aus Medinas Fluch (Episode 1) - THE HUNTER - Staffel 1

„Genau das hat Granny mir noch erklärt und jetzt halt dich fest, Med. Du bist eine Jägerin.“ Seine Stimme klang triumphierend, so dass Medina laut losprustete.
„Rehe oder Wildschweine?“, fragte sie belustigt.
„Haha, witzig!“ Er klang beleidigt.

Die kostenfreie Auskopplung kann bei Interesse hier geladen werden: 


Meine Wenigkeit


Ich nehme den Challenge-Handschuh von Katja Piel zur Humorwoche auf. Obwohl das schwer wird, da meine Sachen ja als grimmig, düster und gnadenlos verschrien sind.
Hier gehen wir:
Humorwoche Teil 1

Aurics Blick kehrte zu seinen Gefährten zurück, und er sah, wie sie ebenfalls gebannt und mit in stummem Schrecken geöffneten Mündern zum düsteren Umriss der Festung hoch starrten.
Auric lehnte sich nahe zu Jag neben ihm hin.
„Hast du Angst?“, wisperte er ihm zu.
„Scheiße, hast du‘n Hirnschaden?“, flüsterte der zurück. „Natürlich hab ich Angst. Ich piss mir in die Hosen.“
„Das meinst du metaphorisch.“
„Fuck, nein! Ich hab keine Ahnung von metadingsda, ich hab nicht so viele Bücher gelesen wie du. Ich kann's nur auf die gute altmodische Art.“

Dienstag

Katja Piel


HUMOR: 
Aus "Medina und die tanzenden Vampire" - THE HUNTER , Staffel 1, Episode 2

„Ich will gar nicht lange erzählen, nur so viel: Ich bin von mehreren Vampirinnen gebissen worden und eine hat mich verwandelt. Hört sich total schräg an, oder? Aber so war es. Als ich wieder wach wurde, lag ich in meinem Auto, das in der direkten Sonne stand, und mir ging’s so schlecht wie noch nie in meinem Leben. Weil ich nicht wusste, was ich machen sollte, bin ich hierher gefahren und habe mich unter deine Kellertreppe gelegt. Bin ich jetzt tot, oder was?“ Aus diesen unglaublichen Augen blickte er sie an und sie zog nur die Schultern nach oben.

„Tja, woher soll ich das wissen? Seh ich aus wie eine der Gören, die Twilight und Vampire Diaries aus dem FF kennen?“, schnappte sie kurz und stand auf. „Vielleicht hast du einfach nur Drogen im Drink gehabt, vier Nutten haben mit dir gevögelt und du hast rosarote Elefanten gesehen. Komm, wir gehen rein und du schläfst deinen Rausch auf der Couch aus, okay?“

Ausschließlich im Sammelband mit den Episoden 1-6 oder im kompletten Sammelband. 



Meine Wenigkeit


Humor-Challenge 2:
Hallo, Katja Piel TheHunter, manchmal ist mein Humor etwas grimmig.
Okay, hier kommt also Humor/die Zweite:

Popesku trat noch ein wenig näher an sie heran. Er grinste breit.
„He, Mädchen, Domani-Chick, hab dich nicht so. Was ist daran so schlimm? Unter meiner Hand hat sich noch keine beschwert.“ 
Sagte es und – dafür musste er sich leicht herabbeugen – legte ihr die offene Hand in den Schritt. Sie trat nicht zurück, sackte auch nicht, wie er es vielleicht erwartet hatte, der Hand ausweichend zusammen, sondern blickte ihm, seine Hand in ihrem Schritt, ungerührt in die Augen, die jetzt auf gleicher Höhe mit ihren waren.
Und drosch ihm mit Kraft eins auf die Nase. Knirschen unter ihrer Faust.
Jetzt erst trat sie einen Schritt zurück, um ihm Platz zum Fallen zu geben und dem Blut auszuweichen, das zwischen Popeskus Händen hervorsprudelte. Sie drehte sich auf dem Absatz um, während alle bis auf Grossi an dem Tisch aufsprangen, und warf im Weggehen einen Blick über die Schulter.
„Sah für mich aus, als hätte er nach Cochones gesucht. Dem Mann konnte geholfen werden.“
Sie war die Jungenspiele bis zum Erbrechen leid.

Mittwoch

Katja Piel


HUMOR: Dämonenblut, 3. Episode nur im Sammelband erhältlich!

„Med! Hör auf! Lass den Schwachkopf doch glauben, an was er will, aber schütte ihm doch nicht dein ganzes Herz aus“, ertönte Ross Stimme glockenhell an ihrem Ohr. Wut erfasste sie und sie knirschte mit den Zähnen.
„Verflixt noch mal, Ross. Du bist zwölf Jahre alt und ich zwanzig. Halt endlich deine verfluchte Klappe, okay?“



Meine Wenigkeit


Humor-Challenge 3
Ich durfte ja gestern schon verkünden, dass mein Humor manchmal etwas grimmig ist (und vielleicht deshalb an vielen Stellen von einigen Leuten gar nicht als Humor erkannt wird) bzw. sich eher aus dem Kontext erschließt.
Nachdem die erste Textstelle aus "Ninragon" kam, die gestrige aus "Hyperdrive" heute wieder ein Beispiel aus "Ninragon". Ich habe ein bisschen "Fleisch" um den Gag gelassen, damit er sich erschließt. 
Hier gehen wir:

In der Regel hatte man ihn angesehen, eingeordnet und ihm nicht einmal eine Chance gegeben, sich selber darzustellen und seinen Standpunkt darzulegen. Er hatte die Wahl zwischen Barbarenjobs oder gar keinen. Außerhalb der ihm durch seine Abstammung ins Gesicht geprägten Rolle, wurde ihm keine weitere Chance zugestanden. 
(…)
Um auf eine der Idirischen Universitäten zugelassen zu werden, musste man bestimmte Bedingungen erfüllen. (…) Dass er in den Kollegien zusammen mit Schülern unterrichtet würde, die viel jünger waren als er, die noch wirkliche Kinder waren, konnte Auric nicht davon abhalten. Wohl aber, dass diese Kollegien zu besuchen sehr viel Geld kostete. Das Auric nicht hatte. So schloss sich der Kreis.
(…)
Er warf einen wehmütigen Blick auf die soeben erstandene Ausgabe der Diegese in seiner Hand. Neben dem ihm ins Gesicht geschriebenen Hemmnis der Abstammung von einem Barbaren – er hätte ihn dafür gleich noch einmal umbringen können – lief alles auf eine einzige Frage hinaus.
Was gab es, das er gut konnte, bei dem seine Abstammung kein Hindernis darstellte und womit man viel Geld verdienen konnte? 

Aurics Schläge schmetterten auf den Schild des Surnyaken herab, hieben tiefe Kerben hinein, Fetzen der Schichten gehärteten Leders flogen durch die Luft. Der Surnyake keuchte auf; sein Schildarm war verletzt durch die Gewalt der Schläge. Ließ den Schild aber nicht sinken. Neigte ihn nur knapp unter dem Ansturm von Schmerz und der Wucht der Schläge, nur für den Moment eines Lidschlags. Diese Sekunde war für Auric genug. Der Bogen seines Schwerthiebs trieb den Schild noch eine Spur weiter zur Seite und spaltete die Schulter des Gegners bis zum Schlüsselbein.

Donnerstag

Katja Piel


HUMOR: Aus Blind Date mit dem Tod (5) - Nur im Sammelband erhältlich

„Oh Fuck! Auch das noch.“ Schnell stand sie auf und rannte den Hügel auf der anderen Seite hinunter, als sie plötzlich vor dem Detective stand. „Hey, so ein Zufall. Detective Wilson!“
„Verarschen Sie mich nicht, Miss Thompson. Was haben Sie hier zu suchen?“ Er nickte einer schmalen, dunkelhaarigen Frau zu, die nun hinter Medina stand.
„Ich war spazieren. Was sollte ich sonst hier machen?“, flötete sie unschuldig.
„Soll ich Sie mit aufs Revier nehmen? Oder mögen Sie mir auch hier sagen, wieso Sie uns beobachtet haben?“
Medina zuckte mit den Schultern und warf einen Blick auf seine Partnerin. Mit einer Geste bat er sie, sich zurückzuziehen. Als sie allein waren, wiederholte er seine Frage.
„Okay. Ich bin ein Freund von offenen Ansagen, Detective Wilson. Ich hatte Sie aufgesucht, weil ich herausfinden wollte, was genau vor zwölf Jahren passiert ist. Inzwischen habe ich mein Erbe angetreten. Ich jage paranormale Wesen, wie es auch meine Granny tat.“ Gespannt ließ sie ihre Worte auf ihn wirken.
„Okay, Miss Thompson. Sie erwarten von mir aber nicht, dass ich Sie jetzt ernst nehme, richtig?“ Seine Stimme klang angespannt und er rieb sich kurz über die geschlossenen Augen.
„Oh doch. Oder was denken Sie, woher ich weiß, was Sie da unten gesehen haben?“
„Was soll das nun schon wieder, Miss Thompson? Wir haben hier zu arbeiten. Gehen Sie weiter spazieren oder was auch immer Sie hier tun.“
„Ziemlich viele Teile, die Ihre Jungs da unten gefunden haben, oder? Ob es ein Mädchen, Frau, Mann oder Junge ist? Der Torso ist noch nicht gefunden. Ebenso wenig der Kopf.“
Der Detective hielt inne und blickte sie ohne Regung an. „Okay, junge Lady. Was soll das hier werden?“, zischte er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.


Meine Wenigkeit


Humor-Challenge mit Katja Piel die Vierte
Heute wieder etwas aus "Hyperdrive":

Kike stand auf, öffnete den Kühlschrank und sah die Auswahl an Packungen mit Fertiggerichten durch.
„Huhn oder Pasta?“, fragte er über die Schulter.
„Was ist der Unterschied?“, fragte Samantha vom Bett aus zurück.
„Haha. Sehr komisch.“
„Ich glaube, es unterscheidet sich durch die Tötungsart, nicht durch den Geschmack. Dem einen wurde die Gurgel umgedreht, das andere wurde totgekocht.“
„Nichts von dem Zeug hier hat einer abmurksen müssen, Sammie. Davon ist nie etwas über eine Wiese gehoppelt.“
„Wer in der Kabine einer Transferstation sitzt soll nicht mit Steinen nach Leben aus dem Bruttank werfen.“
„Beschwer dich nicht, das Zimmer ist ganz okay. Ich bin schon in engeren Kabinen geflogen.“
„Stimmt, Kike, es gibt diese Flüge mit Raumschiff-Fraß, da kommst du die ganze Zeit nicht von der Toilette runter.“
Kike sah sie kurz abwägend an, meinte dann trocken: „Ich finde, Huhn passt zu dir.“ Er wich mit eleganter Beiläufigkeit ihrem geworfenen Kissen aus und schob zwei Packungen in den Wärmeschlitz.


Freitag

Katja Piel


HUMOR
Aus "Der Teufel schreibt E-Mails" - Nur erhältlich im Sammelband

„Gehört das auch in die Stellenbeschreibung eines Mediums? Häuser abfackeln?“ Detective Wilson! Breitbeinig stand er wenige Meter vom Haus entfernt. Alex krallte sich weiterhin in ihrer Hand fest, die sie nun versuchte, zu lösen.
„Alex, lass los!“, schimpfte sie. „Detective Wilson. Schön, dass wir Sie hier zufällig treffen um die Uhrzeit.“ Das Wort zufällig betonte sie dabei besonders.
„Ich bin Ihnen gefolgt und habe das Spektakel von draußen beobachtet, Miss Thompson. Sehr spannend. – Aber darf ich mich zunächst Ihrer Begleitung vorstellen?“, richtete er seine Frage an Alex, dessen grimmiges Gesicht nichts Gutes verhieß.
„Ich bin bereits im Bilde, Detective. Medina und ich haben keine Geheimnisse voreinander.“ Er wirkte konsterniert.


Meine Wenigkeit


Humor-Challenge mit Katja Piel, die Fünfte. Eine Woche voll Humor.
Mein Beitrag für heute. Aus "Hyperdrive: 5 Let's Rumble"
Heute gibt es eines der Beispiele, von denen ich gesprochen habe und das sich am besten aus dem Kontext erschließt d.h. wenn man das ganze Buch bis zu der Stelle gelesen hat und den Zusammenhang versteht. Ich hoffe, es funktioniert trotzdem.


„Nervös?“ fragte Giébra plötzlich.
Samantha sah ihn an. „Klar. Morgen geht es ab, und ich muss mit der Knarre in der Hand durch ein von Soldaten wimmelndes Schiff der UON-Army stürmen. Und ich hoffe, dass die ganze Arbeit, die wir hier machen, dafür sorgt, dass dann mein Arsch zumindest einigermaßen gedeckt ist. Wenn wir überhaupt so weit kommen.
Und du?“, fragte sie zurück.
„Nervös, aber gut nervös. Auf Draht.“
„Bleib auf Draht. Zieh es auf, und zieh es durch. Nur die erste Phase ist für dich brenzlig. Danach hängst du am Draht, musst die Nerven beisammen halten, schnell reagieren, bist aber mit dem Arsch aus der Schusslinie raus.“
„Ich soll euch also den R2D2 machen?“
„Was?“
„Ach nichts. Ein obskurer kulturhistorischer Verweis.“


Samstag

Katja Piel


HUMOR
Aus "Hexensabbat" (Episode 6), nur im Sammelband erhältlich

„Was bist du? Catwomen? Soll ich die Feuerwehr rufen?“ Eine resolute Frauenstimme drang zu ihr nach oben. Es war sie. Der Megavamp.
„Ich … Ich habe meine Katze gesucht“, stotterte Leony und warf noch einmal einen kurzen Blick rüber zu ihm.
„Na klar! Und ich bin Batman. Los, komm da runter oder ich hol dich.“ Mit fester Stimme sprach die junge Frau zu ihr. Es klang aber keinesfalls böse oder argwöhnisch, sondern fast schon sarkastisch nett.


Meine  Wenigkeit


Humor-Challenge mit Katja Piel, die Sechste und vorletzte.
Finden wir Humor-Snuppets für eine ganze Woche in unseren Texten?
Morgen wird es sich zeigen.
Heute ist erst mal Samstag und Samstag gibt's Fußball.
Ein Text aus "NINRAGON" mit etwas "Fleisch" drum rum.
Hier gehen wir:

(…)
Ja, jetzt wo er sie sah, nahm er es wahr.
Es war die ganze Zeit da gewesen, eine aus den Tiefen jenseits der Wahrnehmung drängende Präsenz, die Fundamente der Materie durchsetzend. Die Herrscherin sang ihren dumpfen, Knochen zermalmenden Throngesang.
Wieder überkam Auric die Erinnerung an die verlassene Feste im Norden. Auch jenes Bauwerk hatte gesungen. Aber es war ein tiefer Nachhall aus dunklen Brunnen gewesen. Dieser Gesang hier war näher an der Oberfläche. Vielleicht gingen seine Wurzeln nicht in solch tragende, dunkle Tiefen, aber dieser hier war präsenter und schärfer; er grub sich stärker ins Leben und ins Jetzt.
Mit Macht musste sich Auric vom Anblick der Festung abwenden, so als habe sich ihr Bild an ihm festgesaugt. Er durfte sich nicht von solchen Empfindungen bannen lassen. Er blickte über seine verstreut rastende, abgerissene und zerschundene Schar. Erschöpfung und der Schrecken des vergangenen Erlebten spiegelte sich in ihren Gesichtern. Aber auch Hoffnung, wenn ihre Blicke sich mit seinem trafen.
Er musste diese Leute hier rausbringen.
Es dauerte noch gute zwei Stunden, bis die Sonne sinken würde. Bis dahin konnten sie noch ein gutes Stück Weg entlang des Flusses schaffen.

Kudai saß auf einem Wurzelstrunk und zog sich seine lehmverbackenen Stiefel aus.
„Es ist immer das gleiche“, grinste er. „Hast du Scheiße an den Stiefeln, hast du Scheiße an den Stiefeln.“
(…)


Sonntag

Katja Piel


HUMOR
Aus "Medina und der Vampirkönig" (Episode 7), diese Folge kann man alleine oder im Sammelband kaufen ;-)

Als sie zum Salat griff, verzog sie das Gesicht. Er war bereits ein in sich zusammengefallener brauner Klumpen. Medina zuckte mit den Schultern und knallte die Tür wieder zu, ohne den Salat zu entsorgen. 
„Den solltest du aber wegwerfen, sonst werden auch die anderen Lebensmittel schlecht.“ 
Erstaunt drehte sich Medina um und hob eine Augenbraue. „Dann räum ihn weg, Hexe.“ Sie zwängte sich an ihr vorbei zur Arbeitsplatte und beschmierte vier Brotscheiben, legte die Wurst auf jeweils eine und klappte zwei zusammen. 
„Kannst du mal aufhören, mich Hexe zu nennen? Ich bin Leony, okay?“ 
Medina ignorierte den Einwurf, setzte sich auf die Anrichte und beobachtete, wie Leony den Salat in den Müll schmiss. Herzhaft biss sie in ihr Sandwich. 



Meine Wenigkeit


Humor-Challenge mit Katja Piel, die Siebte und letzte.
Gestern war Samstag, da gab's Fußball, heute ist Sonntag. Was gibt's da?


Er legte seine Hand auf ihren Oberarm, ließ ihn zur Schulter gleiten und den Umriss des geschwungenen Bogens unter der leichten Decke hinab, bis sie auf dem höchsten Punkt ihrer Hüfte liegenblieb. „Ich überlege, was ich für dich bin. Bin ich der fremdartige Barbar, das seltsame starke, grobe Tier für eine heiße Nacht?“
Sie hielt seinen Blick, die ganze Zeit, und ein Hauch der Bekümmerung trat in ihre Augen, verflog aber sofort wieder.
„Du bist nicht grob“, sagte sie gerade, die Hand auf sein Gesicht legend, auf Lippen und Kinn, die Spitze ihres einen Fingers berührte dabei sein Nasenende leicht wie der Hauch einer Feder. „Du bist Auric Ninragon.“
„Was bin ich?“, fragte er, mit dem Atem in den Fächer ihrer Hand hinein.
„Auric Ninragon. So nennen sie dich. Hast du das noch nicht bemerkt?“
„Ninragon“, sprach er das Wort nach. Sie zog ihre Fingerspitzen zurück, ließ sie auf die Laken sinken. „Freund der Ninraé.“ Er zog die Stirn kraus.
„Sei froh, dass sie dich nicht Ninrafaicht nennen.“ Sekainen grinste leise.
„Will ich wirklich wissen, was das heißt?“
Sekainen wurde rot. Das heißt, der porzellangleiche Teint ihrer Wangen färbte sich eine Spur ins Rosige. Es wurde draußen schon hell, und mit dem ersten Hauch des Tages kehrten auch die Farben wieder. Er hatte zuvor noch nie einen Ninra erröten sehen, und es stand ihr bezaubernd. Aber er mochte auch diese Frechheit an ihr.


Ein paar Humor-Schnipsel liegen noch rum. Wer weiß? Vielleicht poste ich die auch noch irgendwann.


Liebe Katja Piel, vielen Dank für diese Woche voll Spaß. Jederzeit wieder. Es war mir eine Ehre!
Ih wünsche dir viel Spaß und Erfolg mit deinem Schreiben.

Kommentare:

  1. Verneige mich vor Dir.
    War echt klasse.
    Und Deine Snippets haben mich auch sehr neugierig gemacht.

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  2. Dito, meine Liebe. Ich kann es kaum erwarten, die komplette erste Staffel als Sammelband zu bekommen. Da ich einen Kindle habe, muss ich noch etwas warten. Ich bin sehr gespannt, wie du einen größeren Storybogen über die einzelnen Episoden entwickelst. Deine Schnipsel machen auf jeden Fall sehr neugierig.

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