11. September 2012

Same old, same old


Die Gratis-Aktion für den „Idirer“ ist vorbei, meine etwas blutigere Reminiszenz an Kwai Chang Caine kostet wieder 0,89 €, der Alltag geht weiter.
Sehr arbeitsam für mich. Zum ersten sitze ich an einer Übersetzung des Ninragon, und das ist härter, als würde ich den Text neu schreiben. Anscheinend habe ich, der ich immer über das gegenüber dem englischen engere Wort-Spektrum des Deutschen beklage, mich so sehr in die Eigenheiten dieser Sprache hineinbegeben, dass ich – und ich dachte immer das wäre meist umgekehrt der Fall – Wendungen, Begriffe und bildsprachliche Mittel gebraucht habe, für die es im englischen keine Entsprechung gibt.
Ich hasse es, wenn der, der mich widerlegt, ich selber bin. 
Sagt der, der immer meinte Schizophrenie wäre ihm ein zu enges Konzept, er glaube kaum, dass er sich auf zwei Persönlichkeiten beschränken könne.
Und desweiteren bin ich momentan mit „Hyperdrive“ beschäftigt.
Jawohl.
Richtig, ihr könnt es ja oben noch einmal nachlesen. Von wegen mein Geschwätz von gestern. Salz in meine Wunden.
Aber bei alldem, dabei bleibt es: Mein Respekt vor dem Leser, und mein Vorsatz, ihm das beste, unterhaltsamste Buch zu liefern, zu dem ich fähig bin, überwiegt meinen Respekt vor dem Autoren, der ich einst war und der dieses Buch geschrieben hat.
Also legen wir die Roben der Sentimentalität ab, und legen wir den Mantel der Professionalität an.
Zumindest habe ich ein Paradies gefunden, aus dem man – zumindest ich – gerne vertrieben wird.
Gefühlsduselei war gestern – ich liebe es, gute Bücher zu schreiben.
Und ich liebe immer noch meine Charaktere von damals. Somit will ich ihnen die bestmögliche Umgebung bereiten.
Und die alte Methode funktioniert noch immer. Der Hyperdrive-Effekt. Morgens unter der Dusche entsteht die Klarheit, was die Pläne für meine Geschichte betrifft.
Unklar ist nur, wie lange das alles dauert.
Der erste Teil von Hyperdrive wird erscheinen wie geplant. Der zweite Teil … Es dauert so lange, wie es dauert.
Ich denke, dass ich auch so die mir gesetzten Termine einhalten werde: Das ist mein Ziel. Aber was macht eine Woche mehr oder weniger, wenn das Buch, das es zu lesen gibt, dadurch ein besseres wird.
Amen.
Und damit, als Vorgeschmack, gibt es zunächst einmal das Cover von Teil 1 zu sehen.


Den Glücklichen, die sich den „Idirer“ gratis runterladen konnten, wünsche ich viel Spaß beim Lesen und auch beim Eintauchen in die Ninragon-Trilogie, falls sie sie noch nicht kennen.
Und denen, die sich gerne mit einer Vendetta-Maske darstellen, würde ich raten, sich daran zu erinnern, das Symbol, das diese Maske darstellt zu ehren und es nicht als Schutzmantel für uferlose Unhöflichkeit und Respektlosigkeit zu missbrauchen. Mut hat ein Gesicht. Barschheit und Mangel an Taktgefühl gehen in der Masse unter.
Euer Horus W. Odenthal

PS: Ich weiß, wo dein Haus wohnt.

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