20. August 2012

Warum nicht? – Das Programm für die nächsten Monate


Ich habe einmal gesagt „Warum nicht?, ist eine der kreativsten Fragen.“, also wird es wohl stimmen.
Ich habe hier an dieser Stelle beschrieben, wie ich nach meinem letzten Comic „Post Mortem Blues“ beschloss, das Medium zu wechseln und reine Prosa zu schreiben, und wie aus meinen ersten Versuchen der Roman „Hyperdrive“ entstand. Über den ich auch schon so einiges erzählte, Personen, kurzer Abriss der Handlung usw. Um dann zu schließen, dass er nicht für eine Publikation bestimmt ist.
Hier kommt sie also, die kreative Frage:

Warum nicht?

1.) Zur Zeit, als ich ihn fertig geschrieben habe, hieß es in den Kreisen, die professionell eine Meinung zu solchen Dingen haben müssen: Science Fiction ist so was von out.
2.) Der Roman war ein Monster geworden. Was den Umfang betraf. Ich konnte nicht hoffen als Debut-Autor mit so einem voluminösen Werk, die Chance einer Veröffentlichung zu bekommen. Das wäre ein zu großes Wagnis gewesen. Für jene, die mit ihrer professionellen Meinung nicht nur sich selber Rechenschaft schuldig sind, sondern dem ganzen Apparat über ihnen. Ich kann diesen Standpunkt verstehen. Wenn man dort steht, wo sie stehen und diesen Platz gut und gewissenhaft ausfüllen will, ist eine solche Haltung absolut verständlich.
3.) Mir ist nicht klar, ob „Hyperdrive“ bei allem, was ich danach geschrieben habe und was im gleichen, im einem einzigen Erzählkosmos geplant war, noch die Kontinuität wahrte und als kanonisch gelten konnte.
Da ich beim Erzählen über diesen Roman gemerkt habe, wie sehr er mir noch am Herzen liegt – und mich erinnert habe, welch positives Feedback mir die Probeleser zu ihm gegeben haben –, habe ich diese drei Punkte mit der Frage „Warum nicht?“ im Blick noch einmal einer kritischen Musterung unterzogen.

Punkt 1:
Ich bin, wenn ich eBooks selber herausgebe, niemandem gegenüber Rechenschaft schuldig als dem Leser. Meine Pflicht ist es, ihn zu unterhalten. Theorien und Prognosen über einen fiktiven Markt oder ein fiktives Publikum müssen für mich nicht gelten. Wenn ich die Leser unterhalte, und wenn ich sie mit einer SF-Geschichte unterhalte, dann ist dieses Buch gerechtfertigt.
Außerdem gibt es da eine kleine aber ständig an Volumen anwachsende Serie, die mich die Annahme von einer nicht vorhandenen Akzeptanz für Science Fiction und ihre mangelnde Popularität überdenken lassen muss. Sie heißt „Perry Rhodan“. Ich glaube, sie hat inzwischen ein paar mehr Leser und Fans. Ach ja, und da gibt es noch Star Wars und Star Trek und … aber ich schweife ab.
Punkt 2:
Als eBook-Indie bin ich nicht an eingefahrene Formate gebunden. Ich gehe keine Risiken ein, wie sie ein großer Verlag eingehen würde. Keine Bäume müssen für mein Buch sterben. Ich kann neue, ungewöhnliche Wege gehen.
Punkt 3: Die Kontinuität zu meinen anderen Geschichten und dem Kosmos, in dem sie spielen, kann ich durch einen einfachen Überarbeitungsdurchgang gewährleisten.

Warum also nicht?

Und damit sind wir bei der Ankündigung des Programms für die nächsten Monate.

Heute erscheint „Ninragon – Band 3: Der Fall der Feste“ als eBook bei Amazon. Damit liegt die komplette Trilogie vor.

Danach erscheint „Der Idirer“, eine Erzählung aus der Welt des Ninragon. In ihr erfährt man, was mit einer Nebenperson aus Ninragon geschah: Karan Niomander Theakande, Aurics Lehrer im Kampf mit dem idirischen Fechtspeer. Sie wird in den ersten Tagen gratis sein. Danach wird sie 0,99 € kosten.

Im Anschluss daran erscheint „Hyperdrive“ ein SF-Roman, der in der fernen Zukunft der Welt des Ninragon spielt.
In meinem Post „Warum Romane? Teil 2“ kann man eine kurze Szene aus dem Roman lesen und in „Warum Romane? Teil 1“ habe ich etwas über die Geschichte erzählt:
„Dugan Raijaw, eine unbezähmbare Naturgewalt. Eine Bombe, die darauf wartete zu explodieren.
Sam Bi. Sie beschreibt sich selber als eine „Managerin mit robuster Kompetenz“, der diese Bombe bei einem Auftrag in den Schoß fällt, ausgerechnet als sie selber angeschlagen ist und erst einmal ihre Moral und ihr Leben wieder aufbauen muss.
Nemo5. Ein Mann, den es eigentlich gar nicht mehr geben dürfte und der ein Geheimnis mit sich herumträgt, hinter dem jede Macht des menschlichen Einflussbereichs her ist. Der dieses Geheimnis selber ist. Der etwas gesehen hat, was ihn auf immer verändert hat. Verwandelt hat.
Special Major Masoud Walser. Der richtige Mann im falschen System.“
„Hyperdrive“ erscheint in sechs Teilen. Wie ein klassischer Fortsetzungsroman. Wegen seiner Länge und weil ich es interessant finde, zu sehen, wie der klassische Fortsetzungsroman in der eBook-Indie-Szene seine Renaissance erlebt. Und ich diese Format ungeheuer reizvoll finde.
Jede Folge wird 0,99 € kosten. Die erste Folge wird in den ersten Tagen gratis sein.
Ich fasse zusammen.

Das Programm:

„Ninragon – Band 3: Der Fall der Feste“ Der letzte Band der Trilogie – 3.99 €

„Der Idirer“ Eine Erzählung aus der Welt des Ninragon. – In den ersten Tagen gratis (achtet auf die Ankündigungen), danach 0,99 €

„Hyperdrive 1“ Ein Science-Fiction-Roman aus der Welt des Ninragon. – In den ersten Tagen gratis (achtet auf die Ankündigungen), danach 0,99 €

„Hyperdrive 2“ – 0,99 €

„Hyperdrive 3“ – 0,99 €

„Hyperdrive 4“ – 0,99 €

„Hyperdrive 5“ – 0,99 €

„Hyperdrive 6“ – 0,99 €

Mehr erfahrt ihr zur rechten Zeit auf meiner Internetseite http://bit.ly/QvOSXt,
auf meiner Facebook-Seite http://on.fb.me/OFqy27
natürlich hier auf meinem Blog,
auf meiner Amazon-Autorenseite http://amzn.to/QPsokr. 

Die Ninragon-Trilogie gibt es nach wie vor auf Amazon.

„Die standhafte Feste“ http://amzn.to/QhC6dz
„Der Keil des Himmels“ http://amzn.to/NLiI9C
„Der Fall der Feste“ http://amzn.to/QN0YaG

Zum Anlesen von „Ninragon“ gibt‘s außer den obligatorischen Leseproben zum Runterladen auf Amazon 
auch „Krähen, zerfetztes Banner“ als Leseproben aus Ninragon 1: http://bit.ly/T8NJF4
und „Das Herz der Zivilisation“ als Leseprobe aus Ninragon 2: http://bit.ly/MkCzIt,
außerdem „Im Feuer“ aus Ninragon 1: http://bit.ly/ORFmJv


So, meine Lieben, Damen und Herren, Jungs und Mädels, Dudes und Dudesses, das war‘s für heute.

Howdy!
See you on the Range.

Horus

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